Wenn nichts mehr geht

Wenn nichts mehr geht

Triggerwarnung – bitte lese es nur wenn du dich stabil fühlst und gut für dich sorgen kannst

Heute beim Serie schauen ging es in einer Szene um das Thema Suizid. Ein Thema das mir bei weitem nicht fremd ist. Zwar habe ich mich schon vor längerem aktiv für das Leben entschieden, doch Suizidgedanken bzw. viel mehr Fluchtgedanken oder Gedanken daran es nicht aushalten zu können, kommen hin und wieder noch vor.

In der Szene in der Serie sagte der eine, dass Suizid mit einem Terroranschlag zu vergleichen ist. Je näher man an der Explosion dran ist, desto verheerender und gewaltiger die Folgen. Je mehr man denjenigen liebt, der sich das Leben nimmt, desto mehr wird derjenige zerstört.

Will ich das den Menschen antun, die mir nahe stehen und mich lieben? Sollen sie ihr Leben lang leiden, weil ich es mir einfach mache? Ich weiß “einfach” ist in dem Zusammenhang gar nichts und ich will es auch nicht so darstellen als sei es eine alltägliche Entscheidung a la “soll ich oder soll ich nicht”. Aber dieses Bild macht es so deutlich, was die Konsequenzen wären, welche Gewalt und Zerstörung es im Umfeld hinterlässt.

Das bringt mich dazu mich nochmals und hoffentlich immer wieder daran zu erinnern, wofür und warum es sich lohnt zu kämpfen, diesen negativen und destruktiven Gedanken nicht die Macht zu überlassen – egal was sie mir einreden “die anderen wären besser dran ohne mich…” “ich hätte es nicht verdient zu leben…” usw. Das sind Lügen, denn…

• ich werde geliebt,

• ich habe einen Platz auf dieser Welt und

• ich möchte für meine Herzensmenschen eine Bereicherung sein und keine Zerstörung

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