Durchsuchen nach
Monat: August 2022

Was es heißt mit Misophonie zu leben

Was es heißt mit Misophonie zu leben

Begriffsdefinition: Wörtlich aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Misophonie „Hass auf Geräusche“. Dabei geht es aber nicht um Geräusche im Allgemeinen, sondern um spezielle Geräusche, die Betroffenen überaus unangenehm sind und starke Wut oder Ekel verursachen. Bei mir sind es folgende Geräusche, die mich triggern: Essgeräusche repetitive Geräusche wie mit dem Kugelschreiber drücken oder kratzen wiederholtes Rascheln Nasale Geräusche Rachengeräusche Schmatzen, Schnalzen Ohne etwas dagegen tun zu können steigt in mir eine unbändige Wut auf, oftmals gehe ich mein Gegenüber (fast…

Weiterlesen Weiterlesen

Selbstverletzendes Verhalten im Erwachsenenalter

Selbstverletzendes Verhalten im Erwachsenenalter

Triggerwarnung – bitte lese dies nur wenn du dich stabil fühlst und gut für dich sorgen kannst Dies ist ein Thema, das nur sehr selten thematisiert wird. Bei selbstverletzendem Verhalten (SVV) denkt man als erstes an Jugendliche oder junge Erwachsene, die sich ritzen oder mit Zigaretten brennen. Ich bin mittlerweile 42 Jahre alt, habe mit 10 Jahren begonnen mich zu verletzen, hatte eine 10 jährige verletzungsfreie Zeit und seit ca. 3 Jahren sind Selbstverletzungen wieder eine Thema. Auf der einen…

Weiterlesen Weiterlesen

Resümee…

Resümee…

… nach 16 Tagen Krankenhaus: Drei Mahlzeiten am Tag tun mir gut und beugen Essattacken vor Ich werde ernst genommen Ich werde respektvoll behandelt Ich bekomme Unterstützung Ich fühle mich wie in einem Paralleluniversum, die Welt dreht sich weiter, ich bin außen vor, auf dem Abstellgleis Ich bin und werde gut versorgt Der Übergang in die Narkose ist ein absolut toller Moment Zeit tot schlagen ist furchtbar Ich fühle mich eingesperrt Es ist todlangweilig Ich kann nicht so wie ich…

Weiterlesen Weiterlesen

Die inneren Dämonen

Die inneren Dämonen

Gerade bäumen sich die inneren Dämonen in mir auf. Sie flüstern, nein sie schreien mir regelrecht ins Ohr, ich sei eine Enttäuschung, eine Belastung für meine Mitmenschen. Ich sei wertlos, nutzlos und überflüssig. Das schmerzt so furchtbar, tut so weh. Ich funktioniere gerade nicht so wie ich soll / gerne möchte / manch einer von mir erwartet und fühle mich sooo schuldig deswegen. Ich fühle mich klein, hilflos und ohnmächtig. Mich gut um mich zu kümmern erfordert gerade mehr Kraft…

Weiterlesen Weiterlesen

Wenn nichts mehr geht

Wenn nichts mehr geht

Triggerwarnung – bitte lese es nur wenn du dich stabil fühlst und gut für dich sorgen kannst Heute beim Serie schauen ging es in einer Szene um das Thema Suizid. Ein Thema das mir bei weitem nicht fremd ist. Zwar habe ich mich schon vor längerem aktiv für das Leben entschieden, doch Suizidgedanken bzw. viel mehr Fluchtgedanken oder Gedanken daran es nicht aushalten zu können, kommen hin und wieder noch vor. In der Szene in der Serie sagte der eine,…

Weiterlesen Weiterlesen

Gefühle

Gefühle

12.08.2022 Heute ist so ein Tag, an dem alles etwas dunkler und grauer erscheint. Ich bin weinerlich, habe diverse Ängste, fühle mich einsam und alleine. Ich bin seit 4 Tagen im KH und mir fällt langsam die Decke auf den Kopf. Gestern habe ich begonnen den engsten Vertrauten Zugang zu meiner Seite zu geben. Es war so ein emotionales Erlebnis, ich habe so viel Unterstützung, positiven Rückhalt und Liebe erfahren, dass ich am Abend weinend am Fenster saß. Ungläubig darüber,…

Weiterlesen Weiterlesen

Der schmale Grad zwischen Sehnsucht und Sucht

Der schmale Grad zwischen Sehnsucht und Sucht

Ich sitze mal wieder im Zimmer eines Krankenhauses. Meine Bettnachbarin ist vor der anstehenden OP sehr nervös und ängstlich. Gefühle, die mir in dem Zusammenhang völlig fremd sind. Ich hingegen spüre Aufregung, Vorfreude und Spannung. Klingt sehr irritierend und es ist wohl auch eine Seite, die ich selten bis gar nicht nach Außen zeige. Schon sehr früh waren Arztbesuche für mich sehr positiv besetzt. Da ist jemand, der mich ernst nimmt, der mir seine volle Aufmerksamkeit und Zuwendung gibt. Auch…

Weiterlesen Weiterlesen

Traumasymptome im Alltag

Traumasymptome im Alltag

Achtung Triggerwarnung – bitte lese dies nur, wenn du dich stabil fühlst und gut für dich sorgen kannst Seit ich die zusätzlichen Medikamente gegen die Anfälle nehme, funktioniert meine Verdauung so gut wie gar nicht mehr. Ich habe schon von Grund auf ein Problem damit, es ist aber zusätzlich durch ein Trauma extrem negativ besetzt. Und nun wird es sehr getriggert, was dann die Situation noch mehr erschwert. Dann versuche ich weniger zu essen, damit sich nicht zu viel “ansammelt”…

Weiterlesen Weiterlesen

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge

Eigentlich ein einfaches Wort und doch kann die Umsetzung ein schier unüberwindbarer Berg sein. Für mich bedeutet Selbstfürsorge, dass ich mich um mich selbst kümmere, aber mich eben auch fürsorglich behandle. Dazu gehört auch, dass ich mich um meine Bedürfnisse kümmere. Doch da fängt das Problem oftmals schon an. Wie kann ich meine Bedürfnisse erfüllen? Wie lauten sie überhaupt? Wie kann ich sie erkennen? Selbst wenn ich sie erkenne, sie benennen kann, fällt mir die Umsetzung extrem schwer. Doch warum?…

Weiterlesen Weiterlesen

Die klaffende Schere

Die klaffende Schere

Ich merke, dass die Schere zwischen dem wie ich mich nach Außen gebe und wie es innerlich in mir aussieht immer mehr auseinander klafft. Es ist nun an der Zeit etwas dagegen zu tun. Ein erster Schritt dafür ist, dass ich lerne zu benennen was in mir vorgeht und in einem zweiten Schritt anerkenne was da ist und mich mit all dem auch ernst nehme. Dann erst kann ich versuchen dies auch nach Außen zu tun. In einem ersten –…

Weiterlesen Weiterlesen