Die inneren Dämonen
Gerade bäumen sich die inneren Dämonen in mir auf. Sie flüstern, nein sie schreien mir regelrecht ins Ohr, ich sei eine Enttäuschung, eine Belastung für meine Mitmenschen. Ich sei wertlos, nutzlos und überflüssig. Das schmerzt so furchtbar, tut so weh. Ich funktioniere gerade nicht so wie ich soll / gerne möchte / manch einer von mir erwartet und fühle mich sooo schuldig deswegen. Ich fühle mich klein, hilflos und ohnmächtig.
Mich gut um mich zu kümmern erfordert gerade mehr Kraft als ich habe. Ich versuche mich gut durch den Tag zu manövrieren und ecke doch hier und da an. Ich werde es nie allen recht machen können und muss es eigentlich auch nicht. Aber ich möchte auch nicht immer die sein, die aus der Reihe fällt, die anders ist und sich manchmal so missraten vorkommt. Es ist schwer dieses innere Geschrei auszuhalten.
Doch ich möchte standhaft bleiben, mich nicht abbringen lassen von meinem Weg. Es ist mein Weg und nicht jeder wird verstehen wie es sich in meinen Schuhen läuft. Nicht jeder kann den Kampf erahnen, der hinter dem Lächeln stattfindet.
Aber ich weiß es.
Es wird ruhiger,
der Sturm zieht vorüber.
Ich fühle mich leichter und gelöster. Ich kann wieder freier atmen und mich beruhigen.